DVD aus der neuen Bach-Sammlung 2011 zu gewinnen

 

Die Zielsetzung der J.S. Bach Stiftung St. Gallen ist anspruchsvoll: Innerhalb von 25 Jahren soll das gesamte Vokalwerks Johann Sebastian Bachs aufgeführt werden. Das Besondere dabei: Um den Mangel an hochwertigen Videomitschnitten von Konzerten zu beheben, werden Konzerte, Werkeinführungen und Reflexionen, welche zum Rahmen jeder Aufführung der Stiftung dazugehören, nicht nur auditiv aufgezeichnet. Welchen hohen Ansprüchen das Team um Rudolf Lutz, dem musikalischen Leiter, dabei genügen möchte, zeigt ein Blick in den Youtube-Kanal der Stiftung:

Ganzes Bach-Jahr 2011 auf DVD

Die nun erhältliche DVD-Sammlung zeigt die Konzertreihe aus dem vergangenen Jahr. Die einzelnen DVDs enthalten die kompletten Filmaufnahmen der jeweiligen Kantate sowie die Reflexion des Referenten und den Einführungsworkshop. Zudem beinhaltet jede DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

DVD zu gewinnen

Die J.S. Bach-Stiftung spendet an die Leser von music maestro eine DVD aus der 2011er-Sammlung. So funktioniert es: Wir stellen an unsere Leser die Frage: Welches ist euer liebstes Bach-Vokalstück? Hinterlasst bis zum 21. Mai eure Antwort einfach als Blog-Kommentar samt eurer Emailadresse in diesem Artikel. Der oder die Gewinner wird per EMail benachrichtigt, der Rechtsweg wird ausgeschlossen.

Die Atabaque

In der heute startenden Reihe “Ungewöhnliche Instrumente” stellen wir Musikinstrumente mit echtem Seltenheitswert hinsichtlich ihres Vorkommens und Verbreitung vor.

Beginnen möchten wir mit einer brasilianischen Trommel mit afrikanischen Wurzeln. Sie wird hierzulande möglicherweise manchem Leser durch den Tanzsport Capoeira bekannt ist: Die Atabaque. Wie auch im nachfolgenden Video zu sehen, wird sie meist im Stehen gespielt, da sie aufgrund ihrer Bauform ein Träger-Stativ benötigt.

Als sogenannte Fasstrommel, wird die Atabaque häufig auch von Fassmachern hergestellt. und entweder

  • mit einer (freien) Hand und einem Stock oder
  • mit zwei dünnen Stöcken

gespielt, wobei der Musikzweck die Spielart bestimmt.

Die Chimta

Chimta © flickr.com / adil113

Chimta © flickr.com / adil113

Die Chimta ist ein so ungewöhnliches wie beeindruckendes Schlaginstrument: Zwei verbundene Metallzungen (manchmal auch aus einem einzigen Stück Eisen bestehend) werden gegeneinander geschlagen.

Das Foto zeigt eine mit Schellen besetzte Variante. Im Video unten ist eine Chimta zusehen, die mit einem Metallstab gespielt wird und auch ohne zusätzliche Schellen ein interessantes Klangbild erzeugt. Das Video ist auch hinsichtlich der Instrumentenvorführung und -Erläuterung sehr sehenswert:

Die Chintz ist in Pakistan beliebt und wird auch im Bhangra-Tanz verwendet.

Neu auf music maestro: Webkatalog

Seit heute Mittag steht eine neue Seitenrubrik auf music maestro zur Verfügung: Mit einem redaktionell betriebenen Webkatalog sollen die Seitenbesucher neben dem Angebot an Unterrichtsmöglichkeiten auch hilfreiche Links ins Netz schnell finden können. Eine Gliederung in Rubriken erinnert an bekannte Webkataloge und hat sich im Internet weitgehend etabliert. Die Besonderheit am music maestro – Webkatalog: Es werden ausschließlich Hyperlinks mit klaren Bezug zu Musik- oder Musikunterricht aufgenommen, die für die Zielgruppe der Seite relevant sind. Dazu gehören zum Beispiel Notenangebote, Unterrichtsideen oder öffentliche Webangebote, wie beispielsweise die Webseiten der Landesmusikräte.

Unterrichtsangebote werden in den neuen Webkatalog nicht aufgenommen. Diese sollen den Nutzern weiterhin über die gewohnte Suchfunktion für Musikunterricht angeboten werden.

Mit dem Webkatalog rundet music maestro sein Online-Angebot weiter ab: Neben der Kernfunktion, der Suche von Musikunterricht, gehören zu dem Angebot ein umfassender und themenreicher Blog, der regelmäßig neue Artikel veröffentlicht, eine Gesuche-Seite, auf der Musikinteressierte ein proaktives Unterrichtsgesuch aufgeben können und der redaktionell geführte Webkatalog.

Berichte von der Frankfurter Musikmesse

Die Frankfurter Musikmesse liegt nun einige Tage zurück. Da wir leider nicht selbst vor Ort sein konnten, möchten wir euch an dieser Stelle wenigstens einen Überblick über einige lesenswerte Berichte zusammenstellen:

Weitere Berichte dürft ihr gerne in die Kommentare schreiben!

Seminar: Body Percussion

Den eigenen Körper als Instrument nutzen. Wie das geht, zeigte Andreas Horwarth bereits hier im Blog in einem ausführlichen Beitrag.

Im Juni folgt nun eine neue Auflage des Seminars “Body Percussion”:

Rahmen

Body percussionAm 30.06.2012 findet von 14-17 Uhr in Esslingen-Liebersbronn das Body Percussion – Seminar statt. Teilnehmen können Dirigenten, Musikschul- und Musiklehrer sowie Musikinteressierte. Die Seminarleitung hat Andreas Horwath.

Im Seminar werden im ersten Teil grundlegende Body-percussion-Fertigkeiten vermittelt. Dabei geht es sowohl um einen einheitlichen Rhythmus als auch um einfache Komplementärrhythmen in der Gruppe. Im zweiten Teil werden die Fertigkeiten anhand eines Body-percussion-Stückes erprobt.

In den Pausen und während des Seminars stehen Kaffee, Gebäck und Getränke für alle Teilnehmer zur freien Verfügung.

Für das Seminar wird ein Unkostenbeitrag von € 10,- erhoben. Der Unkostenbeitrag ist vor dem Seminar per Banküberweisung zu bezahlen.

Vorkenntnisse

Für die Teilnahme am Seminar sind keine speziellen Vorkenntnisse notwendig.

Anmeldung

1. Unverbindlich können Sie sich über die Veranstalter-Seite anmelden. Nach dem Absenden erhalten Sie weitere Informationen, insbesondere die Kontoinformationen und die Anfahrtsbeschreibung.
2. Verbindlich angemeldet sind Sie, wenn Sie den Unkostenbeitrag auf das genannte Konto überwiesen haben.

Mitte Juni erhalten alle Teilnehmer die Teilnehmerliste.

Anmeldeschluss ist der 24.06.2012.

O Welt, ich muß dich lassen

Kirchenfenster. © Flügelwesen / photocase.com

Kirchenfenster. © Flügelwesen / photocase.com

Im Himmelfahrts-Monat Mai greift André van Vliet in seinem musikalischen Beitrag auf johannus.com ein Vorspiel zu einem bekannten Choral auf: “O Welt, ich muß dich lassen” – so betitelte ein unbekannter Dichter das Werk, welches van Vliet bei dieser Gelegenheit nicht nur musikalisch sondern auch sprachlich untersucht.

Das Vorspiel selbst stammt von Max Reger. Das Eindrucksvolle an dem Stück sind die für Reger typischen Crescendo- und Decrecendo-Vorschriften, die van Vliet in dem ebenfalls frei erhältlichen MP3-File in eingängiger Registrierung vorstellt.

Gitarre lernen mit Rocksmith

Das Fachmagazin c’t Audio Digital hat das Gitarrenlern-Programm Rocksmith von Ubisoft unter die Lupe genommen. Der Ansatz von Ubisoft basiert auf dem Einsatz einer echten Gitarre, die mittels USB-Audiointerface mit dem PC verbunden wird.

Der offizielle Trailer zum Programm:

Zum vollständigen Artikel gelangt ihr hier.

Benefizkonzert des Daimler Chors am 28. April

“A Mass For Peace“ von Karl Jenkins wird am Samstag in der Kirche St. Georg aufgeführt. Der Daimler Chor konzertiert gemeinsam mit Chor und Band der ghanaischen Gemeinde.

Das erste Konzertthema steht in enger Verbindung mit dem Kosovo-Krieg, zu dessen Zeit der Komponist das Werk mit dem vollständigen Titel „A Mass For Peace“ schuf.

Einen musikalischen Kontrast hierzu bildet die zweite Hälfte der Aufführung, welche durch Gospels aus verschiedenen afrikanischen Ländern, begleitet von der Band Afro Soleil, bilden.

Mit dem Benefizkonzert wird das Waisenheim Omaruru Children’s Haven in Namibia unterstützt.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website des Daimler Chores.

PODIUM – Wie eine Idee Esslingen und Europa beflügelt

© PODIUM - Junges Europäisches Musikfestival Esslingen

Logo des Festivals

Es begann mit einer Idee Steven Walters im Jahr 2008, als sich dieser vor seinem Musikstudium eine Frage stellte: Wie kam es zur Verarmung der klassischen Konzertkultur, zum Verlust ihrer gesellschaftlichen Stellung und wie würde man heute mit neuen Ideen an diese Aufgabe herangehen?

“Die Idee eines modernen, frischen und im vieldeutigen Sinne jungen Klassikfestivals wurde geboren”¹ und im April 2009 fand in Esslingen das erste Konzert statt.

Seitdem kann sich die Initiative zahlreicher Auszeichnungen und Zuläufe erfreuen, so unter anderem über den reddot design award.

Auch in diesem Jahr finden in Esslingen zahlreiche Konzerte mit insgesamt 45 internationalen Musikern an 10 Vortragungsorten statt, was für uns als heimisches Esslinger Internetportal natürlich großartig ist.

Einen Eindruck der frischen Ideen kann man daneben auch schon erlangen, wenn man auf der Facebook-Seite oder dem Blog des Festivals surft, wo die Künstler beispielsweise Impressionen von ihren Proben veröffentlichen. Nicht ohne Grund zählt die Facebook-Page von PODIUM bereits deutlich über 1.000 Fans.

Quellenangaben

¹ vgl. o.V. http://podiumfestival.de/pages/de/idee/hintergrund.php (Abrufdatum 15.04.2012)

Artikelbild: © PODIUM - Junges Europäisches Musikfestival Esslingen, http://www.facebook.com/podiumfestival (Abrufdatum 15.04.2012)